Der Überlieferung nach befahl König Aflons X. Im 13. Jahrhundert, dass Wirte zum Alkohol auch stets eine Kleinigkeit zum Essen anbieten müssen. Damit sollte die schädliche Wirkung des Alkohols vermindert werden auf Personen, die sich das Essen sonst finanziell nicht leisten mochten. Die Urform der Tapas waren geboren. Heute gibt es Tapas überall in Spanien – und die regionale Küche unterscheidet sich hier auch.
Tapas-Rezepte: Innereien, Schinken und Garnelen...
Auf den Speisekarten der Tapas-Bars in Madrid findet sich eine Vielfalt von regionalen Spezialitäten. Eine davon sind die Callos a la Madrilẽna, Kutteln nach madrilenischer Art. Wer auf Innereien lieber verzichten möchte, für den empfehlen sich zum Beispiel Ciruelas. Das sind Trockenpflaumen, die in eine Scheibe Speck oder spanischen Serrano-Schinken eingewickelt und anschließend gebacken werden.
Auch Patatas bravas, frittierte Kartoffelstücke mit Knoblauchmayonaise und einer scharfen Tomatensauce, sind auf nahezu jeder Tapas-Karte zu finden. Häufig werden auch kleine, in Mehl gewendet und in Öl frittierte Fische angeboten, Pescaítos fritos genannt.
Wer gerne Meeresfrüchte isst, für den empfehlen sich Gambas Ajillo, Garnelen in Knoblauchöl. Ebenfalls sehr beliebt: Pan con tomate. Dabei handelt es sich um Weiß-oder Graubrot, das mit frischen Tomaten und Olivenöl eingerieben wird und anschließend auch mit Käse oder Wurst belegt werden kann.
Tapas-Rezepte im Web
Alle Tapas-Rezepte lassen sich recht schnell zubereiten und sind eine Gaumenfreude, nicht nur beim nächsten Spanienabend.
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