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Montag 19.07.2010
Erlebnisse vom Stillleben auf der A40
Das Stillleben ist vorbei. Die A40 ist wieder “normal” verstopft vom Autoverkehr. Und viele Menschen waren da, wohl über drei Millionen. Es hat sich gelohnt, auch, wenn es ein gemischtes Erlebnis war.
Denn auf der A40 war auch auf dem Stillleben auf weiten Strecken Stau angesagt, wie im richtigen Leben. Und so begeistert, wie es mancher Medienbeitrag glauben machen mag, waren die Leute davon auf der Strecke nicht. Wer steht auch schon im richtigen Leben gerne im Stau? Insgesamt offenbart auch dieses Event leider wieder, dass die Ruhr2010 vor allem mit einem überrascht: Dass sie selbst völlig überrascht von dem Erfolg ihrer Ideen ist – und nicht entsprechend vorgesorgt hat. Das hat nichts mit Bescheidenheit zu tun, sondern offenbart eine große Schwäche.
Stillleben: Wagen standen einfach im Weg
So ist es völlig unverständlich, warum zumindest auf der “Mobilitätsstrecke” zwischen Essen-Huttrop und Bochum-Wattenscheid die Edeka-Versorgungswagen immer da standen, wo es besonders eng war. In Essen-Frillendorf zum Beispiel hätte er nur etwa 15 Meter weiter Richtung Bochum platziert werden müssen und dann den gesamten Raum einer dreispurigen Autobahn nutzen können. Aber stattdessen wurde er zum Nadelöhr, da er ungefähr ein Drittel des vorhandenen Platzes auf einer 2-spurigen Strecke wegnahm. Würde mich mal schwer interessieren, wer auf diese Idee gekommen ist und vor allem, warum.
Interessant ist übrigens das Stauverhalten – sicherlich ein gefundenes Forschungsobjekt für Stauforscher. Der Stau bildete sozusagen Tränensäcke. Während zunächst die Fahrradfahrer Richtung Bochum ungefähr 4/5-tel der verbleibenden Strecke einnahmen und die Gegenspur nur eine Fahrradbreite passieren konnte, drehte sich das Verhältnis irgendwann exakt um. Sehr spannend
Aber leider auch frustrierend für diejenigen, die sich mittem im Stau befanden.
Tolles Wetter beim Stillleben
Dennoch: Es war irgendwie auch geil
Der Asphalt auf der Autobahn eignet sich einfach super zum Fahrradfrahren. Und wenn dann mal ein bisschen freie Strecke war – ab etwa 16 Uhr war das der Fall – konnte man richtig schön radeln.
Deshalb habe ich auch mal eine Bildergalerie zum Stillleben erstellt, auf miovista gibt es ja ein Spezial zur Ruhr2010. Man muss schon sagen: Die Ruhr2010 ist schon ein sehr interessantes Event, auch, wenn man sicherlich viel kritisch sehen kann.
Kategorie: Ruhr2010 | 0 Kommentare »
Autor: admin
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