
Auf Kinder achten: Sechs Regeln für den Spaß im Badesee.
Sechs Baderegeln für den See
- Kinder beaufsichtigen: Kinder überschätzen sich im Spiel schnell selbst und bringen sich so auch in geringen Wassertiefen in Gefahr.
- Vorher abkühlen: Kühles Wasser schockt den Körper, deshalb ist es vor dem Sprung in den Badesee wichtig, eine kontrollierte, kalte Dusche zu nehmen.
- Nicht frieren: Unterkühlung im Wasser kann schnell gefährlich werden. Es kommt zu Muskelproblemen und eventuell Krämpfen. Deshalb sollte beim ersten Anzeichen von Frieren das Wasser verlassen werden.
- Gewitter meiden: Ein Blitzschlag ins Wasser ist lebensgefährlich. Beim ersten Anzeichen von Gewitter muss deshalb der See unbedingt verlassen werden.
- Bewacht schwimmen: Die DLRG-Ertrinkungsstatistik zeichnet ein trauriges Bild. Demnach schwimmt deutlich unsicherer, wer sich an unbewachten Ufern und außerhalb der Bademarkierungen aufhält. Brückenpfeiler, Wehre, Schifffahrtswege, Buhnen und Schleusen, aber auch sumpfige und bewachsene Uferzonen sind Gefahrenherde.
- Natur begreifen: Trotz DLRG-Bewachung birgt ein natürlicher See wesentlich mehr Gefahren als ein künstliches Schwimmbecken. Das Wasser kann in unterschiedlichen Zonen schnell abkühlen, Wellen und Brandung sind vorhanden und nicht jede Stelle ist tatsächlich tief genug für einen Sprung. Deshalb sollte der Badesee achtsam und verantwortungsvoll benutzt werden.
-Werbung-
Kommentieren über Facebook:
Datum: 31.08.2010 12:30:00 Uhr
Autor: Jörg Stroisch
Fotos: obs/TK (Teaser/Textbild1), obs/TK (Textbild 1)