Dass der Markt für die Privatunterkunft-Communities in Bewegung ist, zeigt eine Tatsache: Ursprünglich wurden alle Interviews bereits im Sommer geführt. Schon bis November hat es aber zahlreiche Veränderungen gegeben – zum Beispiel in Bezug auf die Sicherheit – sodass die Ergebnisse erneut aktualisiert wurden.
Privatunterkunft-Community Airbnb: Abgrenzung von den Verfolgern
Es ist durchaus ein Wettbewerb zu spüren, wenn Brian Chesky, Gründer der Privatunterkunft-Community Airbnb im Interview lapidar verkündet: "Die Copycats in Deutschland interessieren uns nicht sonderlich." Dennoch aquirierte das Unternehmen nämlich zwei entsprechende Nachahmer in Deutschland, um auch hierzulande die eigene Präsenz möglichst schnell auszubauen. Im Interview beschreiben die
Verantwortlichen der Privatunterkunft-Community Airbnb auch Anforderungen an das Geschäftsmodell und die Sicherheit.
Wimdu: Privatunterkunft mithilfe von 14 Büros weltweit
"Wir unterscheiden uns deutlich von den klassischen Bnb-Anbietern, da bei Wimdu Privatpersonen ihre Wohnungen vermieten", wirbt
Arne Bleckwenn im Interview für seine Privatunterkunft-Community Wimdu. "Das wiederrum führt zu einem ganz anderen Erlebnis für die Gäste." Vor allem tritt das Portal der Samwer-Brüder auch selbstbewusst in der Webcommunity auf: 90 Millionen Dollar sollen nach eigener Auskunft Risikokapitalgeber zugesagt haben, um eine Expansion zu ermöglichen.
9flats: Privatunterkunft für sicherheitsliebende Europäer
Stephan Uhrenbacher, Gründer von 9flats, sieht vor allem auch einen Unterschied in der Ansprache der Zielgruppe. "Privat zu übernachten kostet mehr Überwindung, man muss Faktoren wie Übergabe des Schlüssels und Vertrauenswürdigkeit des Gastes und Gastgebers klären",
beschreibt er im Interview den Privatunterkunft-Markt. "Wir glauben, dass wir als europäisches Unternehmen speziell viel besser aufgestellt sind, diese Unsicherheiten aufzufangen, indem wir einen besseren Service bieten.
Bitte beachten Sie: Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. miovista macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
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