Fotoquelle: LWL-Industriemuseum/Walter Fischer

Eisen und Stahl in der Henrichshütte

Ein begehbares Denkmal mit dem ältesten Hochofen des Reviers ist die Attraktion der Henrichshütte in Hattingen. Hier wird begehbar, wo früher Eisen und Stahl produziert wurde.

Bereits 1854 wurde die nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode benannte Henrichshütte gegründet. 1987 kam nach 150 Jahren auch das Aus für den letzten Hochofen Hattingens, 2003 schloss auch die Schmiede.

In Hochzeiten arbeiteten 10000 Menschen auf dem riesigen Industrieareal. Der Hochofen ist heute das wichtigste Ausstellungsstück des vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Ruhrgebiet betriebenen Industriemuseums.

Henrichshütte mit Überbleibseln der Industrie

Zum Inventar im Industriemuseum gehören unter anderem die Erzbrücke, Winderhitzer, Masselgießmaschine sowie etliche Kilometer Gleisstränge und Rohrleitungen. Auch die Konverter, Kokillen und Gusstücke des Stahlwerkes sind Bestandteil des Museums.

Daneben siedeln sich hier immer mehr neue Unternehmen an.


Website mit Infos:
www.lwl.org

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel. 02324 9247-140

Öffnungszeiten:
Di–So 10–18 Uhr
letzter Einlass 17 Uhr
Fr 10–21.30 Uhr
letzter Einlass 20.30 Uhr

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Datum: 15.04.2010 12:30:00 Uhr
Autor: Jörg Stroisch
Fotos: LWL-Industriemuseum/Walter Fischer (Teaser/Textbild1), LWL-Industriemuseum/Walter Fischer (Textbild 1)