Lange stand das Mega-Event mitten im Kulturhauptstadtjahr unter Finanzierungsvorbehalt: Die notorisch klamme Stadt Duisburg durfte nach Auflage des zuständigen Regierungspräsidenten keine eigenen Haushaltsmittel für die Party, die mal als "Demonstration der Liebe" in Berlin begann, locker machen.
Loveparade ist finanziell gesichert
Nun haben einige Sponsoren kräftig Geld zur Verfügung gestellt, auch das Land NRW beteiligt sich mit einem sechsstelligen Betrag, Nachdem die Loveparade im Jahr 2008 schätzungsweise 1,6 Millionen Raver nach Dortmund lockte (2009 hat sie ein Jahr pausiert), erhofft sich Duisburg einen ähnlichen Andrang – und einen beträchtlichen Imagegewinn. "Die Loveparade ist ein moderner Mythos", schreibt der Veranstalter auf seiner Website. Sie soll sich durch friedliches Miteinander, "spektakuläre Optik" und ein großes Rahmenprogramm auszeichnen. Schon längst hat sie sich von einer ursprünglich kleinen Demonstration hin zu einem kommerzialisierten Straßenevent entwickelt.
20 "Floats" auf der Loveparade
Das genaue Programm und der Streckenverlauf stehen noch nicht exakt fest. 20 "Floats" - also gestaltete Wagen – werden an dem Umzug teilnehmen, wobei unter den eingereichten Vorschlägen die 20 kreativsten ausgewählt werden. Beliebt und bekannt ist die Loveparade ja auch für die diversen Rave-Parties im Begleitprogramm, die es auch dieses Jahr wieder geben wird.
Infos zur Loveparade
24. Juli 2010 in Duisburg, auf dem Areal der zukünftigen "Duisburger Freiheit"
www.loveparade.de
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