Fotoquelle: Daniel Gast/ pixelio

Das Herz Münchens

Seit der Gründung Münchens vor neunhundert Jahren ist der Marienplatz Zentrum der Stadt und Treffpunkt von Einheimischen und Ausländern. Im Schatten der markanten Rathaus-Fassade laden viele Cafés und Boutiquen zum Bummeln ein.

Von Tänzen und Turnieren, von Kämpfen und Stadtvätern erzählt das Glockenspiel, das vom Turm des Neuen Rathauses drei Mal am Tag (um 11, 12 und im Sommer um 17 Uhr) über dem Marienplatz erklingt. Vom für Besucher geöffneten Turm aus reicht der Blick über Münchens Zentrum, die Altstadt und die entfernten Stadtteile.

Seit der Stadtgründung 1158 ist der Marienplatz das Herz der Stadt. Hier lag früher das Zentrum für den Fisch-, Lebensmittel- und Getreidemarkt. Heute ist er Treffpunkt in Münchens Altstadt, von dem die großen Einkaufsstraßen nach Norden und Süden, die kleinen Gässchen nach Ost und West verzweigen.

Marienplatz wird in der Vorweihnachtszeit zum Christkindl-Markt



In der Vorweihnachtszeit wird der Platz zum Christkindl-Markt, im Sommer zur Konzertbühne und zum Ort politischer und kultureller Veranstaltungen. Und wenn der FC Bayern Fußballmeister wird, winken die Spieler vom Balkon des Rathauses, das den Platz mit seinem flämisch-gotischen Stil und den markanten Fassaden-Malereien dominiert.

Der Marienplatz, von dessen zentraler Mariensäule alle Entfernungen von und nach München gemessen werden, ist genauso Sammelplatz Einheimischer wie Ausländer, sodass sich Nationalitäten und Sprachen mischen. In den Arkaden der Gebäude laden zahlreiche Cafés ein, darunter etwas versteckt in einer Seitenstraße das aus dem Fernsehen bekannte Dalmayr-Haus. Im Osten wird der Platz vom Alten Rathaus begrenzt.

Anfahrt:
Mit den S-Bahnen, der U3 und U6 bis Marienplatz.

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Datum: 16.02.2010 09:00:00 Uhr
Autor: Benjamin Dürr
Fotos: Fritz Mader/ München Tourismus (Teaser/Textbild1), Daniel Gast/ pixelio (Textbild 1)