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Karlsplatz: Grenze zur Altstadt

Ein Platz mit Geschichte und Anekdoten: Der Karlsplatz, den die Münchener Stachus nennen, hat sich vom bloßen Platz am Rande der Stadt, über den verkehrsreichen Drehpunkt zum Ausgangsort für Kneipentouren entwickelt.

Der Wirt war’s, der dem Platz seinen Platz gab: Eustachius Föderl hatte Mitte des 16. Jahrhunderts seinen »Stachusgarten« eröffnet, das zum Ausflugslokal und Namensgeber für den Platz in Münchens westlicher Kernstadt wurde.

Lange Zeit galt der Platz als verkehrsreichster Europas, vor drei Jahrzehnten wurde der Platz umgebaut. In der Mitte steht heute ein moderner Springbrunnen, der von halbrunden Gebäuden eingerahmt wird. An ihrer Stelle stand früher die Stadtmauer, heute bilden sie die Westgrenze der Altstadt.

Karlstor ist Beginn der Fußgängerzone



Das Karlstor, ein ehemaliges Stadttor, ist der Beginn der Fußgängerzone (Neuhauser Straße), die zum Marienplatz führt. Der Stachus ist tagsüber beliebter Versammlungsort und nachts Ausgangspunkt für Touren durch die Kneipen der Altstadt.

Unter dem Karlsplatz, der seinen offiziellen Namen dem Kurfürsten Karl-Theodor verdankt, wurden in den 1970er Jahren die Bahnstationen und ein Einkaufszentrum, das sich »Stachusbauwerk« nennt, gebaut. Bei den Bauarbeiten wurden Fluchtunnel gefunden, die als Rettungswege aus der Stadt genutzt wurden.

Anfahrt:
Mit den S- und U-Bahnen bis Stachus.

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Datum: 15.02.2010 09:00 Uhr
Autor: Benjamin Dürr
Fotos: © Georgi Karamihaylov - Fotolia (Teaser/Textbild1), (Textbild 1)