Fotoquelle: Christoph Münch

Vom langen Bau der Semperoper

Mehrmals wurde die Semperoper, das berühmte und international angesehene Opernhaus zerstört. Beim Wiederaufbau aufgegeben haben die Dresdner nie.

Dresden hat sich durch seine zahlreichen Kulturangebote einen Namen gemacht - die vielen Opernhäuser und Theater sind daran maßgeblich beteiligt. Heute zählt die Semperoper zu den beliebtesten Touristenattraktionen Dresdens.

Lange Geschichte der Semperoper



Die Semperoper ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper, welche als Hof- und Staatsoper Sachsens auf eine lange Geschichte zurückblickt. Schon das Gebäude der Semperoper ist einen Besuch wert.

Opernliebhaber sollten vor ihrem Besuch in Dresden einen Blick auf den Spielplan werfen, denn die Räume der Staatsoper bestechen durch eine einmalige Akustik.

Semperoper mehrmals aufgebaut



Das 1838 von Gottfried Semper erbaute Opernhaus brannte schon wenige Jahre später, im Jahr 1869, ab. Zwei Jahre darauf wurde erneut gebaut, diesmal unter der Leitung des Sohnes Manfred Semper. Er schuf die Oper im Stil der italienischen Renaissance. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört, sodass sie zwischen 1977 bis 1985 abermals restauriert wurde.

Heute locken die künstlerische Dekoration und Ornamentik Besucherströme in die Semperoper. Mittlerweile zählt die Säsische Oper am Theaterplatz weltweit zu den bekanntesten Opernhäusern und ist neben der Frauenkirche ein Wahrzeichen Dresdens. Berühmte Uraufführungen unter anderem von Richard Wagner und Richard Strauss fanden in der Semperoper statt.


Adresse:
Semperoper, Theaterplatz 2, 01067 Dresden

Anfahrt:
Straßenbahnlinie 11 bis "Postplatz"
Straßenbahnlinie 8 bis "Theaterplatz"

Öffnungszeiten:
Montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr
Samstags und sonntags von 10 bis 13 Uhr

Mehr Infos:
www.semperoper.de

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Datum: 16.04.2010 09:00:00 Uhr
Autor: Eva Schubert
Fotos: Christoph Münch (Teaser/Textbild1), Christoph Münch (Textbild 1)