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Große Gegenstände der Geschichte im Pergamonmuseum

Der Altar, die Islamische Kunstabteilung und die Vorderasiatische Abteilung haben das Pergamonmuseum weltweit berühmt gemacht. Mit über einer Million Besuchern jährlich ist es das meistbesuchte Museum in Berlin.

Der berühmte Pergamonaltar, der von Carl Humann entdeckt wurde, gab dem Museum seinen Namen. Auch das Markttor von Milet und das Ischtar-Tor haben das Museum auf der ganzen Welt bekannt gemacht. Durch diese imposanten Rekonstruktionen archäologischer Bauensembles findet sich hier Geschichtliches von hohem Wert.

Pergamonmuseum im Herzen der Hauptstadt



Das Pergamonmuseum liegt im Herzen der Berliner Museumslandschaft - der berühmten Museumsinsel in Berlin-Mitte. Das staatliche Museum gilt mit über einer Million Besuchern im Jahr als das meistbesuchte Museum der Hauptstadt.

Die Sammlung nachantiker deutscher Kunst der Gemälde- und Skulpturengalerie ist im so genannten Deutschen Museum zu finden. Die Asiatische Abteilung, die als Vorderasiatisches Museum bezeichnet wird, zeigt assyrische, hethitische, persische sowie babylonische Kunstwerke. In der dritten Abteilung, der Islamischen Kunstabteilung, taucht der Besucher in die Kunstgeschichte des Islams ein.

Einst wurde jede Abteilung eingenständig bezeichnet. 1958 wurden sie zusammengeführt und erhielten die gemeinsame Bezeichnung "Pergamonmuseum".

Drei Flügel des Pergamonmuseums



Unter der Leitung von Ludwig Hoffmann und der Planung von Alfred Messel wurde das Pergamonmuseum von 1910 bis 1930 erbaut. An dem heutigen Standort war zwischen 1901 bis 1909 ein kleiner Bau vorzufinden, in dem die beudeutenden Ausgrabungsfunde der Stadt gelagert wurden. Darunter befanden sich unter anderem die Friespaltten des Pergamonaltars.

Da es zu Schäden an dem damaligen Gebäude kam, musste es abgerissen werden. An gleicher Stelle wurde ein neues, größeres Gebäude als Dreiflügelanlage angelegt. Heute liegen hier drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst.

Seit 2008 laufen im Rahmen des "Masterplans Museumsinsel" die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Trotzdem bleibt das Museum geöffnet.

Öffnungszeiten:
täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, donnerstag 10.00 bis 22.00 Uhr
Eintrittspreise:
8 Euro, ermäßigt 4 Euro
Anschrift:
Am Kupfergraben 5, 10178 Berlin, Tel.: 030/ 20 90 55 77
Mehr Infos:
www.berlin.de
Führungen:
Anfragen unter Tel.: 030/ 2 66 36 66 oder per E-Mail an fuehrungen@smb.spk-berlin.de

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Datum: 11.01.2010 09:00 Uhr
Autor: Eva Schubert
Fotos: Pressefoto (Teaser/Textbild1), Pressefoto (Textbild 1)