Das Jüdische Museum Berlin präsentiert sich seit 2001 in einem herausragenden, modernen Bau. Seine außergewöhnliche Architektur im Stil des Dekonstruktivismus', geplant vom amerikanischen Star-Architekten Daniel Libeskind, hat das Gebäude berühmt gemacht. Das Jüdische Museum zählt zu einem Wahrzeichen der Millionenstadt Berlin.
Aufarbeitung der Geschichte
Im Freien setzt sich die Form, die an einen Davidstern erinnert, fort. Das Jüdische Museum Berlin besteht aus zwei Gebäuden: dem barocken Altbau des Kollegienhauses, in dem das Kammergericht ehemals seinen Sitz hatte und dem modernen Zickzack-Neubau.
Es ist Kunst- und Geschichtsmuseum zugleich und zählt europaweit zu den bedeutendsten Museen. Zahlreiche Ausstellungen und Sammlungen dienen der pädagogischen Arbeit zur Aufarbeitung von deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur.
Das bunte, ständig wechselnde Veranstaltungsprogramm macht das Jüdische Museum zu einem lebendigen Zentrum für Jung und Alt.
Geschichte ab dem Mittelalter
Auf über dreitausend Quadratmetern Ausstellungsfläche führt die historische Sammlung durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte. Die dreizehn Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeigen Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen, die von jüdischer Kultur in Deutschland erzählen. Dem Besucher wird vor Augen geführt, wie eng Juden in die deutschen Geschichte einbezogen sind.
Seit 2007 existiert der neue Glashof, der in U-Form den Innenhof des Altbaus bildet. Er wird von einem Glasdach übderzogen, das von vier Stahlstützen getragen wird. Hier finden ganzjährig Veranstaltungen für bis zu fünfhundert Personen statt.
Öffnungszeiten:
täglich von 10 bis 20 Uhr, montags von 10 bis 22 Uhr
Eintrittspreis:
Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt
Mehr Infos:
www.jmberlin.de
Adresse:
Berlin Kreuzberg, Lindenstraße 9-14 (mit der U-Bahn U1, U6: Hallesches Tor, Kochstraße, mit dem Bus M29, M41 oder 248)
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