Fotoquelle: © Thomas Röske - Fotolia

Von Mauerfall und Menschenrechten am Checkpoint Charlie

Kontrollpunkt und Fluchtpunkt: An die Teilung Deutschlands erinnert das Mauermuseum direkt beim Checkpoint Charlie. Dort wird an die Geschichte der DDR und des Mauerfalls erinnert, aber auch an den Kampf für Menschenrechte.

Der Checkpoint Charlie galt als einer der bekanntesten Grenzübergänge Berlins zwischen DDR und Bundesrepublik. Seit 1962 steht an diesem legendären Grenzübergang das Mauermuseum "Haus am Checkpoint Charlie". Es zeigt die Geschichte der Berliner Mauer und Originalobjekte gelungener Fluchten unter, auf und über der Erde. Genauso informiert es über den weltweiten und gewaltfreien Kampf für Menschenrechte.

Der Kontrollpunkt Checkpoint Charlie verband zwischen 1961 und 1990 in der Friedrichstraße/Ecke Zimmerstraße den sowjetischen Sektor mit dem US-amerikanischen – also den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Stadtteil Kreuzberg.

Dieser Kontrollpunkt wurde während des Baus der Mauer errichtet, um Ausländern, Diplomaten und Angehörigen der alliierten Streitkräfte die Grenzüberschreitung zu ermöglichen.

Mauerfall im Museum am Checkpoint Charlie



Bereits 1963 öffnete ein Museum: Die ursprüngliche Ausstellung über die Mauer wurde ständig erweitert. So kam einer der wichtigsten Teile der Geschichte - der Mauerfall 1989 - in den 1990er Jahren hinzu. Besonders die Dokumentationen über geglückte wie missglückte Fluchtversuche unterschiedlichster Art machen das Museum zum Anziehungspunkt vieler Berlin-Besucher.

Auf einer Größe von rund 1.700 Quadratmetern zeigt das Museum am Checkpoint Charlie über drei Gebäude verteilt zahlreiche Exponate.

Geschichte der Menschenrechte am Checkpoint Charlie



Neben den Hintergründen der Berliner Mauer und der Teilung Deutschlands befasst sich die Ausstellung mit der Geschichte des globalen, gewaltfreien Kampfes für Menschenrechte und der Befreiungsbewegungen Mittel- und Osteuropas.

Die Freilicht-Galerei auf dem historischen Gelände des ehemaligen Grenzübergangs entlang der Friedrich-, der Zimmer- und der Schützenstraße gibt Aukunft über Fluchten, die wichtigsten Erinnerungs- und Gedenkorte, über Mauerreste und Dokumentationszentren zum Thema "Deutsche Teilung und Berliner Mauer". Der Eintritt zur Openair-Ausstellung ist frei.

Öffnungszeiten:
täglich 9.00 bis 22.00 Uhr

Eintrittspreis:
Erwachsene: 12,50 Euro, ermäßigt 9,50 Euro

Mehr Infos:
www.mauermuseum.de

Adresse:
Berlin Kreuzberg, Friedrichstraße 43-45 (mit der U-Bahn U6, U2: Bahnhof Kochstraße, Stadtmitte, mit dem Bus M29)

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Datum: 10.03.2010 09:00 Uhr
Autor: Eva Schubert
Fotos: © Thomas Röske - Fotolia (Teaser/Textbild1)